Bad- oder Duschumbau zum Nulltarif, die Pflegekasse machts möglich

Glaubt man den Zahlen, wollen die meisten Menschen auch im Alter zu Hause leben. So werden gegenwärtig 71% der Pflegebedürftigen in ihren eigenen vier Wänden gepflegt. Laut dem Pflegereport der Barmer Ersatzkasse haben ca. 80 % der älteren Menschen keine adäquate, barrierefreie Wohnung. D.h. die Sturzgefahren bzw. die Selbstversorgung der älteren Menschen sind deutlich erhöht bzw. eingeschränkt. So benutzen viele ältere Menschen ihre Dusche oder Badewanne nicht, da diese über einen zu hohen Einstieg nicht mehr zugänglich sind. Was die wenigsten wissen: Die Pflegekassen bieten neben der Sicherstellung einer bedarfsgerechten Pflege auch Hilfen zur altersgerechten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes.

 

Dazu gehören z.B. Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern

 

Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine weitaus selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 4.000* Euro je Maßnahme nicht übersteigen.

 

Kann ein älterer Mensch mit mindestens Pflegegrad 1 seine Waschmöglichkeit (Dusche oder Badewanne) nicht mehr selbständig aufgrund baulicher Gegebenheiten nutzen, macht es Sinn, einen Antrag auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei der zuständigen Pflegekasse zu stellen. Optimalerweise legen sie diesem Antrag noch einen Kostenvoranschlag für die Umbaumaßnahme bei.

Nach Prüfung und Genehmigung der Pflegekasse können Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen.

 

Als ambulanter Pflegedienst sehen wir täglich, welche Maßnahmen sinnvoll und lebensverbessernd für ältere Menschen sind. An vorderster Stelle ist hier die barrierefreie Gestaltung von Dusch- bzw. Badewanne zu nennen. Deshalb haben wir uns nach einem Kooperationspartner für unsere Patienten umgesehen. Unsere Vorgaben an diesen Partner waren:

  • das  Unternehmen sollte Inhabergeführt und lange auf dem Markt sein
  • einen deutschlandweiten Service bieten
  • den Umbau an einem Tag erledigen, inklusive dem Abbau und der Entsorgung der alten Sanitäreinrichtung
  • das Umbauvorhaben sollte 4.000 Euro nicht überschreiten, so dass von Seiten der älteren Menschen mit einem Pflegegrad keine Eigenmittel erforderlich sind.
  • die neue Sanitäreinrichtung sollte qualitativ hochwertig sein und sich in die bestehende Badeinrichtung anpassen
  • Produkt- und Handwerkerhaftung

Nach eingehender Recherche des regionalen Marktes, haben wir solch ein Unternehmen gefunden und bereits positive Erfahrungen gesammelt.

Für nähere Informationen sprechen Sie uns bitte an oder wenden sich direkt an das Kooperationsteam unter Tel.: 0721 27111.

 

 

Unter Gesundheit verstehe ich nicht das "Freisein von Beeinträchtigungen", sondern die Kraft, mit ihnen zu leben.

                                                  Johann Wolfgang von Goethe


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 Aktualisiert: 15.03.2018