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Mobiler Pflegedienst Karlsruhe – Pflegeberuf-(ung) als Ausdruck der Persönlichkeit

Die Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege sind für Pflegekräfte nicht leicht. Es vergeht keine Woche, in der die Medien über Missstände und Unzufriedenheit in der Pflege berichten.

 

Arbeit ist für die meisten Menschen mehr als nur Erwerbsquelle. Einerseits, weil sie die meiste Zeit am Arbeitsplatz verbringen, andererseits spielen die sozialen Kontakte eine wesentliche Rolle für unser Selbstbewusstsein und unsere Identität. In manchen Berufen kommt noch ein besonderer Wert hinzu:  Der Sinn! Besonders in den Pflegeberufen engagieren sich Menschen, die mit Ihrem Tun etwas Sinnvolles verbinden. Persönliche Kontakte, Begegnungen und Kommunikation mit Menschen sind die Basis bzw. wesentliche Elemente für Pflegekräfte in Ihrem beruflichen Sein. Fehlt es über längere Zeit an Übereinstimmung dieser persönlichen Werte im beruflichen Alltag, wird sich über kurz oder lang eine Unzufriedenheit einstellen. Zeitdruck, psychische Belastungen sowie eine mangelnde Anerkennung in der Öffentlichkeit oder im Arbeitsteam tun ihr Übriges, um den hohen ethischen Ansprüchen der Pflegekräfte den „Garaus“ zu machen. Hohe Krankenzahlen bei den Pflegekräften scheinen diese These zu bestätigen.

 

Die Geschäftsführung des Mobilen Pflegedienstes Karlsruhe, selbst jahrelang in stationären und ambulanten  Pflegeeinrichtungen tätig, ist sich dieser Umstände bewusst, also sowohl aus eigener Erfahrung und auch aus der Analyse wissenschaftlicher Arbeiten. Deshalb wollen wir in unserem Pflegedienst die Bedingungen für alle Mitarbeiter optimal gestalten und sehen uns als Führungskräfte in der Verantwortung. Gemäß dem alten Spruch:  Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.   

 

So gaben 2006 51,4 % der befragten Pflegekräfte in einer Untersuchung von Grabbe et. al an, dass Sie eine Unterstützung von Vorgesetzten  als Arbeitserleichterung empfinden. Etliche andere wissenschaftliche Arbeiten bestätigen den positiven Einfluss, den die Geschäftsführung und das Arbeitsteam  als sog. „externe Ressourcen“ auf die Motivation und das persönliche Wachstum der Mitarbeiter haben.

 

Auch wir sind als mittelständisches Unternehmen leistungsorientiert und müssen uns dem Wettbewerb stellen. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass trotz teils widriger Rahmenbedingungen, die das System mit sich bringt, ein sinnvolles Arbeiten sowie das Erreichen von persönlichen Zielen möglich ist.

 

Als Grundelement unserer Herangehensweise sehen wir ein starkes Team. Es ist für uns unverständlich, dass gerade in der Pflege `Mobbing´ ein besonders weit verbreitetes und zunehmendes Übel ist. Wir sind davon überzeugt, dass der schleichende Prozess des Mobbings gegen Mitarbeiter u.a. mit der emotionalen Überforderung einzelner Mitarbeiter beginnt und sich in diesem Verhalten entlädt. Sei es durch schlechte, belastende Arbeitsbedingungen oder durch ein Ungleichgewicht auf der Beziehungsebene im Team. Wir wollen, dass auch Mitarbeiter mit geringem Selbstbewusstsein sich bei uns verstanden und wohl fühlen. Deshalb sind regelmäßige Team- oder Einzelgespräche ein wichtiges Instrument unseres Leitungsteams, bei  denen wir auf Indizien achten, ob sich z.B.  Mitarbeiter in ihrem Verhalten verändern. Offene Gespräche sollen in diesem Zusammenhang präventiv Konflikte aufdecken und u.U. im Team diskutiert werden.

 

Dass wir auf dem richtigen Weg sind, belegen niedrige Krankenzahlen und ein harmonisches, wertschätzendes  Miteinander der Mitarbeiter untereinander.

 

Davon profitieren im Grunde alle Akteure. Auch die von uns versorgten Patienten.

 

Unter Gesundheit verstehe ich nicht das "Freisein von Beeinträchtigungen", sondern die Kraft, mit ihnen zu leben.

                                                  Johann Wolfgang von Goethe


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 Aktualisiert: 15.03.2018